über Keratokonus

Bei dem Keratokonus handelt es sich um eine angeborene Erkrankung der Hornhaut. Die Hornhaut wird zunehmend immer dünner und wächst kegelförmig nach vorne. Die Erkrankung tritt bei ca. einer Person gemessen an 1000-2000 Einwohnern auf. Häufig beginnt sie zwischen dem 15. und 20.Lebensjahr und kommt dann zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr zum Stillstand.

Felix Fischer, Augenptik- und Hörakustikmeister

Empfehlung vom Augenoptikermeister
Felix Fischer:

Diese Erkrankung ist relativ selten. Entscheidend ist, dass sie frühzeitig erkannt wird. Daher ist es wichtig, dass auch in jungen Jahren regelmäßig eine Kontrolle der Augen erfolgt.

Auge 01

Mit der Pentacam ist eine genaue Analyse der Hornhaut- Oberfläche, der Hornhaut- Rückfläche sowie der Schichtdicke möglich. Dabei wird die Hornhaut im Profil fotografiert und wie eine Landkarte vermessen. Mithilfe dieser Technik können auch Frühstadien des Keratokonus entdeckt werden. Häufig korrigiert man den Keratokonus am Anfang mit der Brille oder in Ausnahmefällen mit weichen Kontaktlinsen im Wechsel zur Brille.

Die Kostenübernahme durch die Krankenkassen ist ab einem bestimmten Wachstum des Konus vorgeschrieben.